Die Flöte ist kein Blechblasinstrument, sondern ein Holzblasinstrument. Nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben, werden Sie in der Lage sein, zwischen Holzblas- und Blechblasinstrumenten zu unterscheiden.


Heutzutage bestehen Flöten aus einem glänzenden, glänzenden Material, nämlich Metall. Aus diesem Grund geht man davon aus, dass die Flöte zu den Blechblasinstrumenten zählt. Flöten bestehen im Allgemeinen aus verschiedenen Metallen wie Gold, Silber, Nickel und Platin und haben auch kein Rohrblatt, was für typische Holzblasinstrumente charakteristisch ist. Allerdings zählt die Flöte weiterhin zu den Holzblasinstrumenten. Denn der Maßstab für die Klassifizierung von Blasinstrumenten ist heute nicht nur das Material. Früher wurden Blasinstrumente nach ihrem Material klassifiziert. Im 12. und 13. Jahrhundert, als die heute gespielte Flöte eine Form annahm, die ihrer ursprünglichen Form nahe kam, wurde sie aus Holz hergestellt. Daher war es damals selbstverständlich, dass es aufgrund seines Materials als Holzblasinstrument eingestuft wurde. Mit der Verbesserung von „Theobald Böhm“ kam es jedoch 1847 zu einer Änderung. Um die Nachteile der temperatur- und feuchtigkeitsanfälligen Holzflöten zu verbessern, wurden Teile aus Metall eingebaut und das Material selbst von Holz auf Metall umgestellt. Dadurch sah die Flöte wie ein heutiges Blechblasinstrument aus.

Als sich im 17. Jahrhundert die Organisation von Orchestern etablierte, wurden die Definitionen von Blech- und Holzblasinstrumenten erneuert. Unter den Holzblasinstrumenten entstanden Instrumente aus Metall wie Flöte und Piccoloflöte. Diese Instrumente verfügen jedoch über andere Vokalisierungs- und Artikulationsmethoden als Blechblasinstrumente und erzeugen daher Klänge mit unterschiedlichen Charakteristika. Daher wurde die Klassifizierung von Blasinstrumenten basierend auf der Vokalisierungsmethode neu definiert. Ein Holzblasinstrument wurde als ein Instrument definiert, bei dem der von der Membran erzeugte Klang oder die Vibration, die durch die Atmung des Spielers oder den durch ein enges Loch strömenden Windstrom verursacht wird, beim Durchgang durch das Rohr verstärkt und verfeinert wird, um den endgültigen Klang zu erzeugen. Mittlerweile wurde ein Blechblasinstrument als ein Instrument definiert, bei dem der durch die Vibration der Lippen des Spielers erzeugte Klang durch ein Rohr geleitet und verstärkt und verfeinert wird, um den endgültigen Klang zu erzeugen. Mit anderen Worten: Bezogen auf die klangerzeugende Struktur ist bei Holzblasinstrumenten die Atmung des Spielers die Klangquelle, bei Blechblasinstrumenten hingegen das durch das Mundstück übertragene Zittern der Ober- und Unterlippe des Spielers. Daher kann ein Holzblasinstrument Töne erzeugen, auch wenn diese nicht unbedingt über die Lippen des Spielers erfolgen, solange der Atem in die richtige Richtung erfolgt. Allerdings können Blechblasinstrumente nur dann einen Ton erzeugen, wenn die Lippen des Spielers das Mundstück berühren und Vibrationen übertragen werden. Deshalb können Holzblasinstrumente, darunter auch die Flöte, gute Klänge erzeugen, wenn man etwas Kraft auf die Lippen ausübt und richtig atmet. Bei Blechblasinstrumenten hingegen kann der Ton erzeugt werden, wenn die Lippen entspannt sind und Vibrationen gut übertragen werden können, und der erzeugbare Tonhöhenbereich variiert je nach Könnensniveau. Nach dieser Definition verfügt die Flöte nicht über ein Rohrblatt, sondern wird durch den Klang erzeugt, der durch die Atmung des Spielers erzeugt wird. Daher wird sie, obwohl sie aus Metall besteht, bis heute zu den Holzblasinstrumenten gezählt.